Buslinie München – Hamburg von Meinfernbus

Im Beitrag geht es um die Erfahrung bei einer Reise mit Meinfernbus von München nach Magdeburg. Das ist ein Teil von der Buslinie München – Hamburg. Die Fernbuslinie hat folgende Stationen München – Nürnberg – Leipzig – Magdeburg – Hamburg.

Online Ticket und Preise

Ich habe das Ticket direkt auf der Website meinfernbus.de gekauft. Ich habe am Mittwoch das Ticket für Samstag gebucht, es hat 22 EUR gekostet, was meiner Meinung nach ziemlich günstig ist. Der Ablauf ist verständlich und unkompliziert. Bezahlt wurde mit der Kreditkarte Meinfernbus bietet aber auch andere Bezahlmöglichkeiten. Den Online Ticket kann man gleich oder später ausdrucken, da man eine Bestätigungsemail mit dem angehängten Ticket bekommt.
Meinfernbus am Parkplatz München - Magdeburg

Reiseanfang

Die Reise sollte um 7:00 am Samstag starten, hatte allerdings ca 15 Minuten später gestartet. An den Anzeigen stand dann der Nachfolgerbus. Es gab keine Durchsagen oder Ähnliches, deswegen muss man davon ausgehen, dass bei einer Verspätung man einfach warten muss ohne zu wissen was passiert ist. Das sollte bei den anderen Fernbus Anbietern auch nicht anders sein. Nach dem Einstieg hat der Fahrer den Grund der Verspätung mitgeteilt, er konnte mit seiner Karte nicht in den ZOB München an der Hackerbrücke nicht reinfahren.

Zustieg in München

Der Zustieg in den Bus von Meinfernbus verlief ohne Probleme, der Fahrer hat den QR Code auf dem Ticket nicht gescannt, sondern den Namen manuel in einer Smartphone App in der Liste geklickt. Somit wusste er wie viele Reisende schon da sind.

Bezahlen im Bus von Meinfernbus

Man kann auch im Bus bezahlen, es gibt allerdings keine Sonderpreise, das muss einem klar sein. Die sind aber trotzdem viel günstiger als bei der Bahn, aus dem Grund macht es schon Sinn auch spontan mit dem Fernbus von Meinfernbus zu fahren.

Ausstattung vom Fernbus

Snacks und Getränke in der Meinfernbus Karte

Man kann Snacks und Getränke im Linienbus kaufen, die Preise sind erschwinglich und günstiger als im ICE. Bier zum Besipiel kostet 1,50 EUR, Erdnüsse 50g kosten 1 EUR. Die Preise werden auch in den Schweizer Franken angegeben, weil Meinfernbus auch Fernbusverbindungen in die Schweiz anbietet.

Fernbus: Sitze, Klima, Steckdose

Die Sitze sind hart, aber bequem, für einen 1,80 Mann standen noch ein paar Zentimeter Beinfreiheit bis zum nächsten Sitz zur Verfügung. Man kann sich zurücklehnen und so eine besser Position für den Schlaf einnehmen.

Was mir gefehlt hat ist die Steckdose, da ich im Bus arbeiten wollte und so war ich nur auf die Akkulaufzeit meines Laptop beschränkt, was bei so einer langen Reise ziemlich schade ist.

Im Bus gab es eine Klimaanlage und die funktionierte einwandfrei, es wurden keine Filme angebote, obwohl ein Bildschirm ganz vorne im Fernbus vorhanden war.

Wlan im Bus von Meinfernbus

Es gibt Wlan, man kann sich ganz einfach einloggen, die Slots sind allerding auf 15 beschränkt, da es noch ein Testbetrieb ist.  Wlan im Fernbus wird von Vodafone bereitgestellt. Die Verbindung ist natürlich nicht perfekt und man muss ab und zu auf Refresh drücken, dafür das es umsonst ist, ist es akzeptabel.

Sauberkeit beim Meinfernbus

Es lagen hin und wieder Krümeln von irgendwelchen Essensresten (Salzstangen, Brott etc.) von Vorreisenden auf dem Boden, an sich macht der Bus einen sauberen Eindruck, die Sitze sind auch sauber. Toilette ist ok, kann man auch keinen Luxus erwarten.

Toilette im Fernbus

Eine Kurze Anleitung zur Benutzung, da ich selber paar Minuten gebraucht habe, um alle Funktionen zu durchschauen. Das Licht schaltet sich automatisch ein, nachdem man die Tür zugemacht hat. Um zu spülen, muss man den Knopf rechts am Waschbecken drücken, hat irgendwelche komischen Symbole, die man eigentlich so nicht erwartet. Der Knopf nebenan links ist für das Wasser für das Händewaschen. Ist kein Trinkwasser, steht auch am Schild.

Reiseablauf im Fernbus

Es gab einen Halt in Nürnberg, wo viele aus- und zugestiegen sind, der Bus blieb trotzdem ziemlich leer. Weniger als 20 Fahrgäste waren dabei, jeder konnte also zwei Plätze haben, was ziemlich angenehm auf so einer langen ist.

Der Busfahrer musste eine Pause von 45 Minuten nach ca 4 Stunden anlegen, diese Pause ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Die Pause war an der Brückenraststätte Frankenwald, es gibt Burger King, Serways, also man kann schnell etwas gesundes oder weniger gesundes essen und andere wichtige Sachen erledigen. Allerdings schafft man nicht immer bis dieser Raststätte, das ist natürlich abhängig von der Verkehrslage.

Nach der Pause wurde die Reise fortgesetzt. Im Bus an sich ist es ziemlich ruhig, die Musik oder Filme gibt es nicht, man kann also in der Ruhe arbeiten oder schlafen. In der Zeiten der modernen Kommunikationstechnik ist es auch kein Problem einen Film auf dem Smartphone oder Laptom mitzunehmen, aus diesem Grund sehe ich das sogar als einen Vorteil.

Die genaue Ankunftszeit werde ich später nachtragen, da ich immer noch unterwegs im Bus bin.

Fazit der Reise mit Meinfernbus von München nach Magdeburg

Es ist durchaus eine Alternative zu der Bahn, dazu noch günstig und ohne Umstiege. Wlan ist ein großer Pluspunkt, keine Steckdose ein Nachteil für diejenigen, die im Bus arbeiten möchten. Außerdem verlief alles gut, eine kurze Verspätung ausgenommen, man muss noch dazu sagen, dass die anderen Fernbusse von Meinfernbus pünktlich am Busbahnhof in München waren, somit müsste das doch eine Ausnahme sein.